Unterbodenschutz selbst gebaut

Aktuelle Diskussionen zu Karosseriethemen
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Alterspinner

Beitrag von Alterspinner »

... Und spmit wäre das auch geklärt ;)

Keiner nimmt altöl ...
TROOPER

Beitrag von TROOPER »

Reiner hat geschrieben: Hallo!
Mein Gebräu setzt sich aus Bitumendachlack/Kaltkleber,sowie säurefreiem(frischem)Maschinenöl zusammen.Das ganze wird dann natürlich mit der UBS-Pistole aufgetragen.

Gruß Reiner
Das ist schonmal schön....

ATF ist ja nicht Säurebelastet,kann man also nehmen....

Mir ist der Dachlack etwas zu warmherzig,deswegen eben die Ergänzung mit Pattex...
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Reiner
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Beitrag von Reiner »

Hallo!
Die Sollwirkung von Pattex erschließt sich mir nicht wirklich,aber probieren geht über studieren...... :wink:
Meinem habe ich von Montag bis Mittwoch jeden Tag eine dünne Schicht gegönnt.....

Gruß Reiner

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Winne2

Beitrag von Winne2 »

Reiner,

wird das Zeug "grifffest" oder bleibt's dauerklebrig?
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Reiner
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Beitrag von Reiner »

Solange es glänzt,ist es auch klebrig.Der Glanz verliert sich zwar im Alltagsbetrieb,aber die Beschichtung bleibt elastisch.

Gruß Reiner
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Falk

Beitrag von Falk »

Persönlich halte ich von dem Bitumengemixe überhaupt nix.

Reiner sein Gebräu mag ja um Welten besser sein, als herkömmlicher Unterbodenschutz. Ich möchte es trotzdem nicht an meinen Wagen haben.
Als Schrauber klebt es mir zu sehr. Und aushärten tut es auch. Mit seinen negativen Folgen wie Mikrorisse und Unterwanderung.
Auch anderer/herkömmlicher Umterbodenschutz kommt bei mir kaum drunter.

Ich bevorzuge regelmäßige Konservierung mit dünneren Mitteln, wo man die Karosse und ggf. kritische Stellen danach noch sehen kann.

Mein Rezept:

- Altölmix ... ATF und Motoröl
- mit Nitro verdünnte schwarze Hammeritfarbe (nur wegen der Optik - mit weiß wird es elegant grau)
- Graphitöl oder -Pulver... wegen der Kriechfähigkeit

Das mit der Druckluftpistole unter dem Fahrzeug und in diverse Hohlräume verteilt. Sieht gut aus, und kommt/kriecht in fast jede Ecke.

Bei jedem Radwechsel wird nach Bedarf nachgesprüht.

Ich hätte damit viel früher anfangen sollen. Hätte mir das Schweißgerät erspart. :)
Winne2

Beitrag von Winne2 »

sollte das Öl in Reiner's Gebräu nicht das Aushärten und somit Rissbildung verhindern?
Falk

Beitrag von Falk »

Winne2 hat geschrieben:sollte das Öl in Reiner's Gebräu nicht das Aushärten und somit Rissbildung verhindern?
Macht es ja auch. Jedenfalls länger als bei herkömmlichen Unterbodenschutz. Aber eben auch nicht für immer. Dann überwiegt der Austrocknungsprozess des Bitumen.
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Torsten.H
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Beitrag von Torsten.H »

Moin,

also wir verwenden für unsere Lincolns ganz gern als erste Schicht http://www.lincolnparts.de/rostschutzpr ... trant.html
und dann mit
http://www.lincolnparts.de/rostschutzpr ... ant-2.html

drüber.

Das Material härtet nie wirklich aus wird aber Oberflächentrocken, hält bei unserem Dickschiff nun schon 8 Jahre (zugegeben der sieht wenig Wasser und niemals Salz).

Ich werde aber unseren Exploerer auch damit versiegeln wenn ich bei der Entrostung beigehe.

MfG

Torsten
- Ford Explorer Bj. 1996 4,0 OHV
- Lincoln Continental Mark V Bj. 1978
460 CID 7,5 L V8
www.Lincolnparts.de
Falk

Beitrag von Falk »

Torsten.H hat geschrieben:Moin,

also wir verwenden für unsere Lincolns ganz gern als erste Schicht http://www.lincolnparts.de/rostschutzpr ... trant.html
und dann mit
http://www.lincolnparts.de/rostschutzpr ... ant-2.html

drüber.
Liest sich auch gut.

Das Problem bei den Explorern ist, dass die Rostvorsorge ab Werk teilweise sehr mangelhaft ist. Und die persönliche Rostvorsorge bzw. Rostbehandlung eigentlich immer zu spät beginnt.
Da rostet der Wagen schon an allen möglichen sichtbaren und unsichtbaren Stellen. :(
Das kann man mit vertretbaren Aufwand nur verlangsamen und nicht verhindern.
Und alle dickeren Beschichtungen verkleistern m.E. nur die Probleme.

Reicht sicher auch meistens für die Restlebensdauer des 08/15 Explorer auch aus. Nur manchmal kommt es dann doch mit Wucht wieder durch.
Und dann wird es richtig aufwändig ... oder ein Fall für den letzten Weg.
TROOPER

Beitrag von TROOPER »

Falk hat geschrieben:
Winne2 hat geschrieben:sollte das Öl in Reiner's Gebräu nicht das Aushärten und somit Rissbildung verhindern?
Macht es ja auch. Jedenfalls länger als bei herkömmlichen Unterbodenschutz. Aber eben auch nicht für immer. Dann überwiegt der Austrocknungsprozess des Bitumen.
Somit ergibt sich die eierlegende Wollmilchsau.....

Dem kann man behelfen,indem man alle paar Jahre das ATF raufhaut beim Wechsel...ganz einfach...plastizifzieren..... :)

Bloß nix wegschmeißen...
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Torsten.H
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Beitrag von Torsten.H »

Moin Falk,

ich habe mich recht lange im Rahmen meiner Oldtimer mit dem Thema Hohlraum und Unterbodenkonservierung beschäftigt.

Eins ist klar, einfach so über den Rost jauchen bringt nicht viel. Nach vorherigem Entrosten (Flugrost oder Rostansatz in Poren macht keine Probleme) kann man hier durchaus langfristige Ergebnisse erzielen.

Wenn ich mir meinen Explorer so ansehe gebe ich Dir recht die Rostvorsorge ab Werk ist schlicht und ergreifend nicht vorhanden!

Für die Hohlräume werde ich bei meinem daher das Wollfett von Fluidfilm verwenden das hat bei einem recht gammeligen Lincoln viel gebracht als wir da nach 3 Jahren die Holme mal mit der Endoskopkamera überprüft haben war nirgends der Rost wieder durchgekommen.

Für den Unterboden gibt es meiner persönlichen Meinung nach nicht viel besseres als Carlofon/ Dinitrol Wachse. Die Schichtdicke beträgt auch nicht mehr als 2mm.

MfG

Torsten
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TROOPER

Beitrag von TROOPER »

Torsten.H hat geschrieben:
Für den Unterboden gibt es meiner persönlichen Meinung nach nicht viel besseres als Carlofon/ Dinitrol Wachse. Die Schichtdicke beträgt auch nicht mehr als 2mm.

MfG

Torsten
Das ist nicht selbstgebaut....!
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okoni
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Beitrag von okoni »

Bitumen verträgt sich mit Mineralöl wunderbar, das Altöl wandert zu einem nicht unerheblichen Teil in die Bitumenindustrie, der Rest wird wieder aufbereitet und wieder als neues verkauft.
Ich weiß jetzt nicht genau welche Qualitäten an Bitumen in den Dachlack kommen, aber wenn es modifiziertes Bit. ist, entstehen beim altern auch Säuren (deswegen haben manche Dachrinnen von Flachdächern relativ schnell Lochfraß).
Wichtig ist beim aufbringen, dünne Schichten, damit das Lösungsmittel abdampfen kann, und bitte die Kippe aus dem Mund nehmen bei der Arbeit, das Zeug ist wirklich extrem leicht entflammbar, da sind z.T. 40% und mehr an Lösungsmittel drin.
Gruß
Oliver

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Falk

Beitrag von Falk »

TROOPER hat geschrieben: Dem kann man behelfen,indem man alle paar Jahre das ATF raufhaut beim Wechsel...ganz einfach...plastizifzieren..... :)

Bloß nix wegschmeißen...
Ja richtig.
Eine Kombination von Unterbodenschutz und periodischer "Auffrischung" mit öligen Hausmitteln finde ich da auch recht sinnvoll.


Aber egal wie - nur nix machen ist noch schlimmer.
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