Rost beim XP 2; Bj. 2001

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Grisu
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Rost beim XP 2; Bj. 2001

Beitrag von Grisu »

Hallo Leute,

ich hatte einen Rostschaden an meinem XP 2; Bj. 2001! :cry:

Während einer gründlichen Autowäsche im Frühjahr bemerkte ich an den beiden Hecktüren (unten) ungewöhnlichen Rostbefall (siehe Fotos). Bei einem vier Jahre alten Fahrzeug sollte dies nicht auftreten!

„Der wird verkauft!“, war mein erster Gedanke. :twisted:

Im ‚Autoscout24’ und ‚mobiles’ schaute ich mir schon die M-Klasse und X5 an. Aber meine Frau Angie meinte, ich sollte mich mit FORD in Verbindung setzen, denn es müsste eine Rost- (Durchrost?) Garantie bestehen.

Nachdem der Rost an beiden hinteren Türen parallel auftrat, war für mich die Sachlage klar, dass hier Verarbeitungsmängel maßgeblich verantwortlich sind. Somit müsste der Hersteller für derartigen „Pfusch“ aufkommen.

Also rief ich bei meinem Ford Händler an, der sagte ich soll vorbei kommen. Dieser prüfte den Befall und stellte fest, dass Handlungsbedarf besteht, fotografierte die Roststellen und fertigte einen „Lackbericht“ an.
Mir wurde erklärt, dass nun Ford - Ingenieure den Bericht und die Bilder auswerten, innerhalb von vier Wochen kann ich dann einen Termin ausmachen, um die Reparatur durchführen zu lassen.
Nach ca. vier Wochen wurde ich von meinem Händler informiert, dass FORD die Reparatur nicht übernehmen wird. (Naja! „Tolle Company“!)

„Jetzt kommt er weg, der Rostkarren!“, war meine erzürnte Antwort. :evil:

Aber nun kommt’s! Mein Händler zeigte sich kundenorientiert, denn auch er war der Meinung, dies darf bei einem vier Jahre alten Wagen nicht auftreten, und bot mir an, den Schaden auf seine Rechnung zu begleichen. Respekt! :)

Mittlerweile ist die Reparatur durchgeführt, vom Rost ist nichts mehr zu sehen. Meinen Händler, der übrigens relativ viele XP’s verkauft hat, oder auf dem Hof stehen hatte, kann ich nur empfehlen (Ford Fiegl, Schwabach).

Jedoch bleibt der fade Beigeschmack, dass mein Fahrzeug nach vier Jahren bereits Rost hatte. Natürlich werde ich in Zukunft mit „Argusaugen“ meinen Wagen regelmäßig inspizieren. :shock:

Hattet Ihr auch schon bei XP’s diesen Baujahres (Erstzulassung: Mai 2001; jetzt 50.000 km) derartige Problem?[/b]
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Reiner
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Rost!

Beitrag von Reiner »

Hallo!
Als alter Karosseriebauer(seit 25 Jahren)muß ich sagen.daß Rost an diesen ,nicht mit Dichtungsmasse behandelten Falzen eigentlich ganz normal ist.So sind die Amis nun mal.Aber keine Panik,in dem Stadium ist der Rost noch gut in den Griff zu kriegen.Kann dir auf jeden Fall nur noch eine Hohlraumkonservierung mit einer schönen öligen Wachsmischung empfehlen.
Gruß Reiner.....
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Mike
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Beitrag von Mike »

hallo thomas,

ist ja echt ein dingen! selbst meine alte schüssel hat kein rost, mal abgesehen von flugrost. vielleicht hat sich die feuchtigkeit an der tür unten gestaut (gummidichtung?); anders kanns ja schon fast nicht sein nach nur 4 jahren.
trotzdem -> ist ja eine lieblingsstelle bei autos im allgemeinen dort zu rosten; unten an der tür. also ab und an mal auf die knie gehen und nachschauen! :lol:
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HGW
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Beitrag von HGW »

Hallo Thomas,

Korrosionsprobleme an Fahrzeugen made in USA sind leider Alltag, da man dort auf viele Dinge wert legt, nur nicht auf Rostschutz. Den Anspruch, dass Rostschäden an einem relativ jungen Fahrzeug nicht vorkommen dürfen, muss man bei einem amerikanischen Auto schlichtweg ablegen. (Inzwischen darf man ihn nicht einmal mehr an europäische Fahrzeuge so ohne weiteres anlegen, siehe Korrosionsprobleme der jüngeren MB W210 oder Ford Mondeo ab 2000).

Es hilft nichts - ausser einer nachträglichen Korrosionschutzbehandlung, wie ich sie hier dokumentiert habe. Das Geld sollte man unbedingt investieren, um noch jahrelange Freude am Fahrzeug zu haben.

Ich selbst hatte an meinem 98er Explorer noch keinen Rost an den Türen, jedoch schon nach einem Jahr(!) oberflächliche Anrostungen am ganzen Unterboden und am Rahmen. Hast Du Dir Dein Auto mal von unten angesehen? :?

Was mich noch interessieren würde: Eigentlich gilt für alle Ford eine Durchrostungsgarantie von 6 Jahren - ich selbst habe an meinem Escort nach knapp 6 Jahren in dem von Dir beschriebenen Verfahren kostenlos eine neue Heckklappe bekommen - gilt diese Garantie möglicherweise nicht für die US-Fahrzeuge, die in D verkauft wurden? Wurde die Absage in Deinem Fall irgendwie begründet? Das müsste man mal verbindlich aufklären...
Zuletzt geändert von HGW am 26.09.2005 21:25, insgesamt 2-mal geändert.
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micha2
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Beitrag von micha2 »

Hallo Thomas

Bist du dir sicher Baujahr 2001?
Hast du mal die VIN/Fahrgestellnummer auslesen lassen?
Das Leben ist voller Überraschungen, es ist nicht immer edel oder erhaben, manchmal ist es absurd, aber es gibt immer eine Hoffnung.
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Crizz
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Beitrag von Crizz »

@HGW : paßt zwar nicht ganz, ist aber eine Erfahrung von mir : hatte vor 20 Jahren einen Ford Fiesta 1.1S , denn ich als 1.5-jährigen kaufte - auch mit 6 jahren Durchrostungs-Garantie. Nach 3 Jahren ( Fahrzeugalter ) war die Heckklappe hinüber ( Heckscheibe flog raus beim schließen der Klappe : rundum in den Ecken Rost mit Lochfraß und Materialstöße bis auf das 4-fache aufgeblüht ).
Da ich zu der Zeit noch so gut wie niemanden mit Schraubererfahrung hatte war der Wagen mit jeder Kleinigkeit - und Inspektionen - in der Werkstatt.

Weder Ford noch der Händler übernahmen die Kosten für den Schaden, mit folgenden Begründungen :

1.) Alle Inspektionen und Lackprüf-Intervalle müssen durchgeführt worden sein
2.) Lackschäden durch Steinschlag etc. müssen regelmäßig vom Fachbetrieb ausgebessert worden sein
3.) Die Garantie betrifft nur Durchrostungen, die nachweislich "von innen nach außen" stattgefunden haben


Ich weiß nicht wie das heute aussieht, ich kann nur sagen bei derartigen Bedingungen komm ich billiger weg wenn ich den Wagen ohne Werkstatt pflege, das Geld ins Sparschwein stecke und im Durchrostungsfall mri gleich die neuen Teile selber kaufe.

Das war übrigens der Tag, an dem ich zum letzten Mal eine Ford-Werkstatt betreten hatte und begann, mich intensiv mit dem Thema "Mein Auto - das unbekannte Wesen" zu beschäftigen.....
z.zt.leider ohne Explorer..... Historie : 90er XLT Shifter, 98er XLT, 2006er Eddie Bauer V8
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HGW
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Beitrag von HGW »

Hallo Crizz,

> Alle Inspektionen und Lackprüf-Intervalle müssen
> durchgeführt worden sein

Bei mir war der Escort schon lange nicht mehr bei Ford in der Wartung! Trotzdem hat es kein Problem bei der Regulierung gegeben - vielleicht lag es aber daran, dass ich generell noch ein guter Kunde in meiner Ford-Werkstatt bin, z.B. mit dem Explorer ;)

> Lackschäden durch Steinschlag etc. müssen regelmäßig vom
> Fachbetrieb ausgebessert worden sein

Klar - das ist eine nachvollziehbare Bedingung, finde ich.

> Die Garantie betrifft nur Durchrostungen, die nachweislich "von innen
> nach außen" stattgefunden haben

Das allerdings ist wichtig und bedeutend - von "innen nach aussen" und "durch"gerostet muss es sein. Bei meiner Escort-Heckklappe war das eindeutig. Bei den Explorer-Türfalzen von Thomas bin ich mir da nicht sicher, ob man das so eindeutig sagen kann.

Trotzdem hätte Ford das kulanterweise regulieren sollen, finde ich. Deshalb interessiert mich der Ablehnungsgrund.
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Grisu
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Beitrag von Grisu »

Hallo,

erst einmal vielen Dank für die vielen Antworten. :)

Ihr hattet ein paar Fragen, die ich nun beantworten möchte:

1.) @Reiner: Ja, eine Hohlraumkonservierung werde ich machen lassen. Da ich kein begabter "Schrauber" bin, laß' ich das in einer KFZ Schlosserei durchführen. Wenn ich den Kostenvoranschlag habe, stell' ich den Preis hier rein. Vielen Dank für Deinen Tip.

2.) @Mike: An den beiden vorderen Türen sind zusätzliche Gummilippen (Dichtungen) angebracht. Das könnte sicherlich hilfreich sein. Vielleicht sollte ich die hinten auch anbringen lassen.
Aber Du hast schon recht, nach vier Jahren ist das ein ganz schönes 'Ding'! So etwas habe ich noch nicht erlebt!

3.) @ Hans-Georg: a) Es ist schon schade, dass amerikanische Fahrzeuge einen derartigen Qualitätsmangel haben. Mir war dies bis dato nicht bewußt. Es ist schon einleuchtend, dass europäische und japanische Fahrzeuge in den Staaten derart populär sind.
Ich frage mich nur, warum wird dieses wichtige Kriterium derart unterbewertet wird? Fährt man in dern USA ein Fahrzeug kürzer? Sind Autos dort wesentlich billiger? Streut man dort weniger Salz im Winter? Ist der amerikanische TÜV 'rostblind'? ......................
Ich denke: Nein! Deshalb ist es umso erstaunlicher, dass die Qualitätssituation so ist!

b) Aber generell scheint dies nicht so zu sein. Vor dem Explorer fuhr ich einen Windstar (7 Jahre). Da war Rost überhaupt kein Thema.

c) Es ist richtig, dass die Garantie sechs Jahre gilt, aber mit Einschränkungen (damit hat der Hersteller stets die 'Hintertür' offen). In meinem Fall war es das von Crizz beschriebene Kriterium: "Der Rost muss nachweislich von innen nach außen kommen". Dies war laut Gutachter in meinem Fall nicht so (Naja!). Aber wie schon beschrieben, es gibt noch anständige Händler. Da bleibt man auch weiterhin gerne Kunde, zumal mein Händler nun auch VOLVO im Programm hat. :D

d) Der Explorer schaut von unten nicht sehr gut konserviert aus, so das ich einen Konservierung durchführen lasse, denn ein paar Jahre wollte ich ihn schon noch fahren. Trotz seiner Macken und hohen Verbrauch ist der XP ein schönes Fahrzeug. Ich mag ihn!

Viele Grüße
Thomas :)
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Grisu
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Beitrag von Grisu »

Hallo Michael,

ich vergaß Dir zu antworten.
Du fragst nach dem Baujahr. Der Wagen ist im Mai 2001 zugelassen worden. Sicherlich ist es denkbar, dass er ein 2000er ist. Ich habe hier sogar einmal gelesen, dass die "Europa" (Export) - Explorer alle 1999 gebaut wurden (?).
Gibt es wohl spezielle "rostanfällige" Baujahre? :?

Wie auch immer, ob 99er oder 2001er, dies sollte nicht passieren.

Viele Grüße
Thomas
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Alex
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Beitrag von Alex »

Hi Grisu

Ist wirklich ein Hammer, aber:

Von einem Insider, der im Vertrieb bei Ford(Köln) arbeitet, weiß ich auch, dass Ford 1999, die letzten Explorer nach Deutschland holte. :shock:
Die sind dann Stück für Stück von der Halde abverkauft worden. :shock:
Demnach sind alle XP´s die nach 99 verkauft wurden, egal ob 2000 oder 2001, 1999iger Modelle.

Zum Rost:
Mein XP hatte Rost an der Heckklappe von Innen und am Türausschnitt der Fondtüren. Von Flugrost am Rahmen ganz zu schweigen.
Trotzdem habe ich ihn geliebt. :oops: :D
Alex
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Der Frank
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Beitrag von Der Frank »

Naja, mein 2001 Zugelassener XP ist (8.2001) ist nach der Recherche auch im 2000 Jahr gebaut worden. Ist also einer der wenigen XP die nicht seit 1999 auf Halde standen?
Nicht nur aus Neugierde hier, aber doch der Hauptgrund ;-)
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roadrunner
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Beitrag von roadrunner »

Auch mein XP ist 2001 zugelassen worden und ist Modell-Year 2000. Allerdings beginnt das MY 2000 schon Ende 1999...
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HGW
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Beitrag von HGW »

Hallo Thomas,

> Wenn ich den Kostenvoranschlag habe, stell' ich den Preis hier rein.
> Vielen Dank für Deinen Tip.

wenn es mehr als 250 Euro für Hohlraum- und Unterboden-Konservierung sind sind und Hamburg für Dich in erreichbarer Nähe ist, dann melde Dich bitte mal direkt bei mir. Aber auch in der Gegend von Nürnberg kann ich Dir zumindest einen guten Tipp geben ;)

> Ich frage mich nur, warum wird dieses wichtige Kriterium derart
> unterbewertet wird? Fährt man in dern USA ein Fahrzeug kürzer? Sind
> Autos dort wesentlich billiger? Streut man dort weniger Salz im Winter?
> Ist der amerikanische TÜV 'rostblind'? ......................

Von allem ein wenig. Die Autos werden in den USA tatsächlich weniger lang gefahren, sind tatsächlich wesentlich billiger und man streut dort meines Wissens auch weniger Salz - über technische Prüfungen kann ich nichts sagen. Für den Amerikaner ist vor allem wichtig, dass der Wagen zuverlässig und komfortabel ist. Die Märkte unterscheiden sich grundlegend in den Anforderungen und auch grundlegend im Umgang mit dem Auto - so ist ein regelmäßiger Getriebeölwechsel für den Amerikaner selbstverständlich, aber ein saisonaler Reifentausch fast unzumutbar. Bei uns ist es genau umgekehrt! :D

Übrigens sind auch verzinkte Fahrzeuge aus europäischer Produktion gegen Rost nicht gefeit, da Zink erstens eine Opferschicht ist, die sich irgendwann (meist aber erst nach vielen, vielen Jahren) aufbraucht und zudem im Gegenzug zur Verzinkung gerne mal ein paar Liter Konservierungsmittel in den Hohlräumen eingespart werden... Rost in den Türfalzen, wie Du ihn erlebt hast, kannst Du in ähnlicher Form auch an vielen unbehandelten Mercedes-Benz W210 in gleicher Form bewundern! Dazu kommen dann noch durchgerostete Federdome etc...

Allerdings ist der Rostschutz bei US-Autos eben besonders schlecht, die Schäden werden besonders früh sichtbar. Ich halte das alles aber für undramatisch, denn man kann mit bescheidenem Aufwand die Dinge selbst in die Hand nehmen und das Auto vor weiterem Verfall bewahren. Kaum etwas ist am Explorer so leicht zu lösen, wie dieses Problem.

Das einzige, was man zukünftig nie wieder tun sollte, ist auf den werksseitigen Korrosionsschutz zu vertrauen - egal, von wem oder woher das Auto kommt.

> Aber generell scheint dies nicht so zu sein. Vor dem Explorer fuhr ich
> einen Windstar (7 Jahre). Da war Rost überhaupt kein Thema.

Ich kann zum Windstar nichts sagen. Ich habe aber neulich unter einen aktuellen Chrysler Voyager geschaut - da ist nur das Unterbodenblech zu sehen, keine Spur von Unterbodenschutz. :shock:
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Crizz
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Beitrag von Crizz »

@Grisu : zum Thema Volvo kann ich nur sagen, das mein V70 bisher das beste Auto ist, das ich je hatte - keinerlei Probleme, keine Reparaturen außer Verschleißteile. Und : Baujahr 07/98 und tatsächlich Rostfrei.

Hier sehe ich aber evtl. auch, das in Schweden besonders auf solche Punkte wahrscheinlich ein ganz anderes Augenmerk gerichtet wird, als in wärmeren Regionen. ( Schließlich ham die Ami´s in der Mojave-Gegend soviel Sand gestreut das es da so schnell nichtmehr glatt wird... )

Schade das der Volvo aus beruflichen Gründen einem anderen Wagen weichen muß, und ich hoffe, das ich für diese Äußerung hier jetzt keinen Dämpfer bekomme ( von wegen bestes Auto bisher .. ). Aber ich denke das darf auch in dieser Form mal gesagt werden ;)
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HGW
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Beitrag von HGW »

Hallo Crizz,

> Hier sehe ich aber evtl. auch, das in Schweden besonders auf solche
> Punkte wahrscheinlich ein ganz anderes Augenmerk gerichtet wird, als
> in wärmeren Regionen.

nun, mein 84er Volvo 740 war auch nach 18 Jahren noch völlig rostfrei. Volvo hat 1982 schon vor Porsche und Audi verzinkte Bleche in die Produktion eingeführt und eine größere Materialstärke und trotzdem nicht auf Konservierung verzichtet. Sowas zahlt sich dann eben aus.

Ich bezweifele allerdings, dass sich die aktuellen Volvo in dieser Hinsicht mit den wirklich herausragenden älteren Modellen noch messen können...

> ich hoffe, das ich für diese Äußerung hier jetzt keinen Dämpfer
> bekomme ( von wegen bestes Auto bisher .. ).

Warum? Die Autos (auch die aktuellen) sind qualitativ gut, das muss man anerkennen.

Ein S80 stand vor einigen Jahren bei mir zur Disposition - allerdings hat mir die Formgebung und vor allem die Innenraumgestaltung nicht zugesagt. Auch hätte ich gerne Heckantrieb in dieser Fahrzeugklasse. Aber das sind alles persönliche Vorlieben...
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